Ganz offensichtlich gibt es in der Bibel frauenfeindliche Aussagen. Der Mann ist das Haupt der Frau (1Kor 11,3), die Frau soll in der Gemeinde schweigen (1Kor 14,24), sie soll sich unterordnen (Eph 5,22), nicht lehren (1Tim 2,12) und zu Hause ihren Mann fragen (1Kor 14,35). Wie gehen wir heute mit solchen Bibelstellen um? Heisst das, dass wir im 21. Jh. den Verstand an den Nagel hängen und blind der Bibel folgen müssen? Und bedeutet das, dass der Glaube an Jesus für Frauen, die gleichberechtigt leben und Verantwortung übernehmen wollen, eine denkbar schlechte Option ist?
Um die Aussagen zur Rolle der Frau besser zu verstehen, schauen wir uns den kulturellen Kontext an. Wir werfen einen Blick auf die grossen biblischen Linien, die Art und Weise, wie Jesus mit Frauen umgegangen ist und wir diskutieren, wie sich das auf die Situation von Frauen in den ersten christlichen Gemeinden ausgewirkt hat. Dabei fragen wir, wie wir die Bibel ernst nehmen können und was das für die Rolle von Frauen im 21. Jh. bedeutet.
Referentin
Heike Breitenstein ist Bildungsreferentin des Pontes Instituts für Wissenschaft, Kultur und Glaube, das in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätig ist. Sie studierte Theologie in Tübingen und Greifswald (D) und doktoriert neben ihrer Teilzeitanstellung
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Ganz offensichtlich gibt es in der Bibel frauenfeindliche Aussagen. Der Mann ist das Haupt der Frau (1Kor 11,3), die Frau soll in der Gemeinde schweigen (1Kor 14,24), sie soll sich unterordnen (Eph 5,22), nicht lehren (1Tim 2,12) und zu Hause ihren Mann fragen (1Kor 14,35). Wie gehen wir heute mit solchen Bibelstellen um? Heisst das, dass wir im 21. Jh. den Verstand an den Nagel hängen und blind der Bibel folgen müssen? Und bedeutet das, dass der Glaube an Jesus für Frauen, die gleichberechtigt leben und Verantwortung übernehmen wollen, eine denkbar schlechte Option ist?
Um die Aussagen zur Rolle der Frau besser zu verstehen, schauen wir uns den kulturellen Kontext an. Wir werfen einen Blick auf die grossen biblischen Linien, die Art und Weise, wie Jesus mit Frauen umgegangen ist und wir diskutieren, wie sich das auf die Situation von Frauen in den ersten christlichen Gemeinden ausgewirkt hat. Dabei fragen wir, wie wir die Bibel ernst nehmen können und was das für die Rolle von Frauen im 21. Jh. bedeutet.
Referentin
Heike Breitenstein ist Bildungsreferentin des Pontes Instituts für Wissenschaft, Kultur und Glaube, das in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätig ist. Sie studierte Theologie in Tübingen und Greifswald (D) und doktoriert neben ihrer Teilzeitanstellung bei Pontes an der Universität Zürich. Als Referentin hält sie Vorträge und ist mit Menschen aus unterschiedlichen Hintergründen über existenzielle Themen sowie die Frage nach einem intellektuell tragfähigen und persönlich relevanten Glauben im Gespräch. Sie lebt in Bern und ist dort Teil der Gemeinschaft Stadtkloster Frieden.
Das Seminar findet vor Ort statt und wird online per YouTube übertragen. Bitte vermerke bei deiner Anmeldung, wie du teilnehmen möchtest.
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